AUSZEICHNUNGEN
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SIEGER BEIM ERFOLGSFAKTOR FAMILIE

Aschenbrenner Werkzeug- und Maschinenbau GmbH gewinnt beim Unternehmenswettbewerb „Erfolgsfaktor Familie 2008“. Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen zeichnete die familienfreundlichsten Unternehmen Deutschlands in Berlin aus.

Die Aschenbrenner Werkzeug- und Maschinenbau GmbH wurde am 29. Mai 2008 bei der Preisverleihung des Unternehmenswettbewerbs „Erfolgsfaktor Familie 2008“ mit dem Innovationspreis in Berlin ausgezeichnet. Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ursula von der Leyen, ehrte Deutschlands familienfreundlichste Unternehmen im Rahmen eines Festaktes in Berlin. „Die Gewinner sind Trendsetter einer modernen Personalpolitik und setzen Maßstäbe für die gesamte deutsche Wirtschaft“, betonte von der Leyen. „Mit dem Wettbewerb machen wir ihre Erfolgsgeschichten öffentlich und schaffen Leitbilder, an denen sich andere Unternehmen in Deutschland orientieren sollen.“

Jurymitglied und Vorstandsvorsitzender der gemeinnützigen Hertie-Stiftung, Dr. Michael Endres, sagte in seiner Laudatio auf die Aschenbrenner Werkzeug- und Maschinenbau GmbH: „Mit dem ‚Tandem-Modell’ geht die Aschenbrenner Werkzeug- und Maschinenbau GmbH inhaltlich und methodisch neue Wege. Es ist beeindruckend, wie es dem Unternehmen gelingt, jungen Müttern eine Ausbildung zu ermöglichen und parallel ihre Kinder zu betreuen - und dies zum wirtschaftlichen Vorteil des Unternehmens.“



Insgesamt wurden acht Preisträger in den Kategorien „Kleine Unternehmen“ (bis 49 Beschäftigte), „Mittlere Unternehmen“ (50 bis 500 Beschäftigte) „Großunternehmen“ (über 500 Beschäftigte) und in den Sonderpreiskategorien „Betriebliche Kinderbetreuung“, „Beruflicher Wiedereinstieg“ und „Innovation“ ausgezeichnet. Eine hochkarätig besetzte Jury aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik wählte die Preisträger aus.

Mehr als 500 Unternehmen und Institutionen haben sich am Unternehmenswettbewerb beteiligt – rund 40 Prozent mehr als beim letzten Wettbewerb im Jahr 2005. Partner des Wettbewerbs, der unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel steht, sind die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft (BDI, BDA, DIHK, ZDH), der DGB, das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi), die Wirtschaftsjunioren Deutschland sowie die berufundfamilie gGmbH als Kompetenzpartner.

Eine ausführliche Darstellung aller Siegerunternehmen sowie Bildmaterial finden Sie unter
www.erfolgsfaktor-familie.de/wettbewerb

Darüber hinaus ist Angelika Aschenbrenner vor allem in der regionalen Jugendförderung sowie in zahlreichen ehrenamtlichen Institutionen aktiv. Eine starke Leistung einer starken Frau und ihrer Mitarbeiter."

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"Premier-Finalist"

Die Aschenbrenner Werkzeug- und Maschinenbau GmbH und die Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH wurden in Köln für besondere Leistungen geehrt. Die Auszeichnungen wurden im Rahmen des Wettbewerbes "Großer Preis des Mittelstandes" am 10. September 2005 im Kölner Maritim-Hotel von der bundesweit tätigen Oskar-Patzelt-Stiftung vorgenommen.

Angelika Aschenbrenner,
Geschäftsführende Gesellschafterin

Premier-Finalist:
Aschenbrenner Werkzeug- und Maschinenbau GmbH, Kirchhain (Hessen)
"Alles aus einer Hand – mit Qualitätssiegel" ist das Motto der Aschenbrenner Werkzeug- und Maschinenfabrik GmbH aus dem hessischen Kirchhain. Das heißt, die 38 Beschäftigten und acht Auszubildenden bieten von der Idee des Kunden über die Konstruktion, Mithilfe bei der Patentanmeldung bis zur Serienfertigung, den Transport und den Aufbau der Anlagen einschließlich Schulung der Kundenmitarbeiter, alles aus einem Guss.

Das Fertigungsprogramm des Unternehmens umfasst u. a. Unikate für besondere Modelle, Maschinenbauteile in Serie sowie Spritzguss-, Schnitt-, Stanz- und Lehrenwerkzeuge. Verfahrensentwicklungen, Patent- und Gebrauchsmuster sowie verschiedene Zertifizierungen sind die Basis für höchste Produktqualität. Im Vorjahr lag die Reklamationsquote bei nur 0,03 Prozent. Das Unternehmen müht sich in besonderem Maße um den Berufsnachwuchs in der Region und organisiert dazu vielfältige Maßnahmen wie Tage der offenen Tür, Betriebsunterricht und Praktikantenbörsen.

GROSSER PREIS DES MITTELSTANDES

(ipo). 50 cm hoch, 6-8 Kilogramm schwer, eine Vollbronzeplastik mit aufwärts weisendem linkem Arm – das ist der "Große Preis des Mittelstandes", mit dem die Aschenbrenner Werkzeug- und Maschinenbau GmbH aus Kirchhain-Anzefahr im Oktober 2002 ausgezeichnet wurde.

Für den bereits zum 8. Mal in Folge ausgelobten Wirtschafts- und Medienpreis "Großer Preis des Mittelstandes" wurden insgesamt 1.669 mittelständische Unternehmen durch Kammern, Verbände, Regierungspräsidien, Landratsämter und Bürgermeister vorgeschlagen und von 69 Juroren bewertet.

Insgesamt wurden deutschlandweit 22 Preise verliehen, davon 16 normale Preise und sechs Sonderpreise. Drei dieser Preise sowie ein Sonderpreis gingen nach Hessen. Eine der stolzen Preisträgerinnen ist die Firma Aschenbrenner Werkzeug- und Maschinenbau GmbH aus Kirchhain-Anzefahr, nominiert durch den Magistrat der Stadt Kirchhain und den Landkreis Marburg-Biedenkopf.

Die Laudatio der Jury für Verleihung der heiß begehrten Prämie an Geschäftsführern Angelika Aschenbrenner lautete wie folgt:
"Die Aschenbrenner Werkzeug- und Maschinenbau GmbH wurde 1973 im Keller des Wohnhauses als Nebenerwerbsbetrieb gegründet. Nach wechselvoller Betriebsgeschichte erzielten im Vorjahr 40 Beschäftigte und neun Auszubildende einen Umsatz von 1,7 Millionen Euro. Frau Angelika Aschenbrenner, die 1991 nach dem Unfalltod ihres Mannes die Firmenleitung übernahm, hatte die richtige Unternehmensidee und setzte sie konsequent um: Alles aus einer Hand mit Qualitätssiegel!"

Heute bietet die Firma von der Idee des Kunden über Konstruktion, Mithilfe bei Patentanmeldung bis zur Serienfertigung, Transport sowie Aufbau der Anlagen alles aus einem Guss – die Schulung der Kundenmitarbeiter einbegriffen!

Darüber hinaus ist Angelika Aschenbrenner vor allem in der regionalen Jugendförderung sowie in zahlreichen ehrenamtlichen Institutionen aktiv. Eine starke Leistung einer starken Frau und ihrer Mitarbeiter.

ZWEI SCHLAUE FÜCHSE VON DER BERUFSGENOSSENSCHAFT

(ipo) Für vorbildliche Maßnahmen in den Bereichen Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Qualitätsmanagement und Umweltschutz wurde die Aschenbrenner GmbH im Oktober 2001 von der Süddeutschen Metall-Berufsgenossenschaft (SMBG) zweifach mit dem "schlauen Fuchs" ausgezeichnet.

"Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Qualitätsmanagement und Umweltschutz wird auf hohem Niveau bei der Firma Aschenbrenner in Kirchhain-Anzefahr gelebt und nicht nur zu Papier gebracht", so die SMBG.

Dieses besondere Engagement werde dadurch deutlich, dass die Aschenbrenner Werkzeug- und Maschinenbau GmbH als erstes Unternehmen in der Europäischen Union das EU-Pilotprojekt "IntegSYS" erreichte. Hierbei stellte sich das Unternehmen der enormen Herausforderung, IntegSYS während einer 14-monatige Testphase in eine moderne Unternehmens-führung zu integrieren.

Der Ideen-Fuchs wird regelmäßig als Auszeichnung mit dem Sicherheitspreis der SMBG an Unternehmen und Mitarbeiter überreicht, die im Bereich "Arbeit, Gesundheit, Sicherheit" besonders hervorzuhebende Ideen eingereicht und umgesetzt haben.

FÖRDERPREIS INNOVATIVER MITTELSTAND

(ipo) Die Aschenbrenner Werkzeug- und Maschinenbau GmbH gewinnt den "Förderpreis Innovativer Mittelstand" der Hessischen Technologiestiftung.

"Den neuen Weg in der Fachkräfte-Weiterbildung" lobte die Hessische Technologiestiftung im Rahmen der Verleihung des von den Volksbanken und Raiffeisenbanken ausgeschriebenen Preises.

Als eine Begleiterscheinung der beschleunigten Wissensgesellschaft verändern sich die Anforderungen des Marktes an die Beschäftigten wesentlich schneller als die größtenteils starr festgeschriebenen Inhalte der Berufsausbildung.

In den Unternehmen der Metallindustrie bedarf die fortschreitende Automatisierung der spanlosen und spanenden Fertigung den Einsatz moderner CNC-Maschinen.

Da es jedoch bisher keine entsprechende Ausbildungsgänge im Zuge der Rahmen-Lehrpläne gab, fehlen die Fachkräfte zur Bedienung dieser Maschinen. Angelika Aschenbrenner, Geschäftsführende Gesellschafterin der Aschenbrenner Werkzeug- und Maschinenbau GmbH, hat daher ein Modell zur effizienteren und schnelleren Weiterbil-dung entwickelt.

Danach kann sich unmittelbar an eine verkürzte Ausbildungszeit zum Metall-Facharbeiter die sechsmonatige Fortbildung zur CNC-Fachkraft im Dualsystem anschließen. Die praktische Ausbildung soll hierbei im Verbund mit verschiedenen Betrieben erfolgen, sodass der Mitarbeiter den sicheren Umgang mit allen gängigen Steuerungen und Maschinen erlernt.

"Auf diese Weise können langwierige und kostspielige Abend- und Vollzeitkurse ersetzt werden, bei denen Absolventen ohnehin nur maximal zwei Steuerungen erlernen", so die Tech-nologiestiftung in ihrer Begründung zu dieser Auszeichnung.


ZERTIFIZIERUNG NACH DEM INTEGRIERTEN MANAGEMENTSYSTEM IntegSYS

(ipo) Im Frühjahr 2000 erhielt die Aschenbrenner GmbH als erstes Unternehmen eine Zertifizierung nach dem integrierten Management-System IntegSYS, einem Pilotprojekt der Europäischen Union (EU). Fünf Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen hatten sich daran beteiligt.

Ziel des Projektes war die Einführung eines Management-Systems zur ressourcensparenden Integration von Arbeitsschutz, Arbeitssicherheit, Qualität und Umweltschutz in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU).

Dieses Management-System umfasst im einzelnen : - das Qualitätsaudit nach DIN EN ISO 9.000ff - das Ökoaudit nach EMAS - das Arbeitsschutz- und Arbeitssicherheitsaudit nach ASCA – Check

In der Praxis bedeutet IntegSYS für uns kürzere Informationswege, Zeitersparnis in der Produktion durch Beschleunigung von Abläufen und Prozessen - über Kostenersparnis in Einkauf und Lagerung bis hin zum patentierten Eigenprodukt.

Ein Unternehmen kann sich heutzutage nur noch behaupten, wenn es den gesteigerten Flexibilitätsanforderungen des Marktes gerecht wird.

Bis dato hatte es noch kein auf die Bedürfnisse der KMU abgestimmtes Konzept zur Integration und gemeinsamen Erfüllung eines forderungsgerechten Management-Systems gegeben. Die bislang bekannten Systeme ISO 9.000ff sowie das Ökoaudit nach EMAS standen mit unterschiedlichen Anforderungen, Handbüchern und verschiedenartigen Verfahrens- und Betriebsanweisungen (VV+BAW) zur Verfügung. Dies sind die Hauptgründe, warum diese bisher bekannten Systeme zwar in vielen Unternehmen vorhanden und zertifiziert sind, aber nicht erfolgreich gelebt werden. IntegSYS hat zum Ziel, alle Anforderungen in einem einzigen, übersichtlichen Handbuch darzustellen, welches bei aktuellen Änderungen und Erweiterungen jeweils unkompliziert ergänzt und erweitert werden kann.

Mit dem Pilotprojekt IntegSYS wurde in unserem Unternehmen ein sinnvolles und praktisch umsetzbares System der modernen Unternehmensführung erarbeitet, wobei die Grundlagen, auf denen das Projekt basiert, exakt den Forderungen entsprechen, mit denen wir alle täglich konfrontiert werden.

Bei uns haben die Mitarbeiter keine Personalnummern, sondern Namen und Gesichter.

Die Akzeptanz und Begeisterung aller unserer Mitarbeiter boten die Grundlage für die erfolgreiche Realisierung. Als wir dieses neue System einführten, wurde jeder einzelne Arbeitnehmer mit einbezogen. Jeder konnte eigene Ideen und Vorschläge einbringen. Und so bedeutete es nicht die bloße Einführung irgend eines Systems, sondern unser gemeinsames Projekt, um die Arbeit gesünder und gefahrloser für Menschen und Umwelt zu gestalten.

Als Anerkennung für diese besonderen Leistungen wurden den Geschäftsführern Angelika und Pascal Aschenbrenner am 13. September 2000 in feierlichem Rahmen die Zertifikate überreicht.

Frau Ruth Wagner, stellvertretende Ministerpräsidentin und Ministerin für Wissenschaft und Kunst des Landes Hessen, lobte in ihrer Rede die Firma Aschenbrenner als beispielhaftes Vorbild für andere zukunftsweisende Betriebe.